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Aluminium ausleiten mit Schüssler-Salzen – wie geht das? Teil 1: Warum Magnesium so wichtig für Deine Gesundheit ist

Warum sind Schüssler-Salze so beliebt?

Letzten Winter verfiel ich in Depressionen und abgrundtiefe Müdigkeit. Die Ursache? Belastung mit Aluminium. Aluminium – diese gesundheitliche und ökologische Katastrophe globalen Ausmaßes! So recherchierte ich und schrieb den Artikel: „Aluminium ausleiten: Warum das schleichende Gift eine Bedrohung für Deine Gesundheit und die Umwelt ist“.

Im Gegensatz zur allgegenwärtigen Plastik-Seuche hat sich die Gefahr durch  Aluminium noch wenig herum gesprochen. Doch mein Artikel wurde innerhalb kürzester Zeit zum beliebtesten auf diesem Blog. Er wurde rege geteilt auf Facebook und Co. Offensichtlich ein wichtiges Thema!

Stellt sich natürlich die Frage: „Wie, um Gottes Willen, kriegen wir das Zeug wieder raus aus unseren Körpern?“ Mir haben die  Schüssler-Salze da sehr geholfen. Ich werde oft gefragt, wie ich das mache mit den weißen Kügelchen.

Das Interesse kommt nicht von ungefähr, liegen die Vorteile der Schüssler-Salze doch auf der Hand: Sie sind nicht billig. Sie billig zu nennen wäre untertrieben. Nein, sie sind spottbillig. Das kann sich wirklich jeder leisten. Wer es noch billiger haben möchte, dem bleibt nur noch der Gang in den Wald, Heilkräuter suchen gehen. Auch eine tolle Idee, übrigens!

Zurück zu den Schüssler-Salzen: ein unkompliziertes Heilmittel, einfach in der Anwendung, nebenwirkungsfrei und nicht verschreibungspflichtig – also in der Apotheke oder im Online-Handel für jedermann erhältlich.


Schüssler-Salze: das BasisbuchBuchtipp:Schüssel-Salze – Das Basisbuch

Der kompakte Ratgeber für Einsteiger. Ein leicht verständlicher, guter  Überblick.


Gibt es Gefahren?

Bei allem gesagten gilt natürlich: bitte den gesunden Menschenverstand einschalten. Bei ernsthaften Erkrankungen den Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen!

Schüssler-Salze selbst sind nebenwirkungsfrei, jedoch gibt es da eine Einschränkung: die Trägersubstanz ist meistens Milchzucker. Eine Unverträglichkeit ist weit verbreitet. Laktose-Intoleranz betrifft 17% der Deutschen. Versehentlicher Verzehr führt dann zu Blähungen, Durchfall und druckempfindlichem Bauch.

Aluminium ausleiten mit Schüssler: die Nr. 7, laktosefreiDie Lösung: laktosefreie Schüssler-Salze bestellen. Die sind etwas teurer, aber unterm Strich immer noch günstig. Das ist auch für Veganer interessant, die aus ethischen Gründen Milchprodukte ablehnen.

Wichtig ist außerdem, das Phänomen der Erstverschlimmerung zu kennen. Schüssler-Salze sind homöopathische Mittel: sie können wie diese dazu führen, dass sich bestehende Krankheitssymptome erst einmal verstärken. Dies zeigt an, dass das Mittelchen richtig gewählt wurde. Der Körper spricht darauf an. Also ruhig Blut, das Mittel absetzen, bis die Symptome abgeklungen sind und dann weitermachen.

Eine solche Reaktion dürfte jedoch selten sein. Während die Therapie in der klassischen Homöopathie einen erfahrenen, geschulten Homöopathen erfordert, kommen die Schüssler-Salze in niedrigen Potenzen zur Anwendung und sind unkomplizierte Hausmittelchen für den Alltagsgebrauch.

Aluminium ausleiten mit Schüssler-Salzen – nur welche?

Es gibt verschiedene Schüssler-Salze, die beim Alumium ausleiten hilfreich sein können. In meinem Artikel: „Warum das schleichende Gift eine Bedrohung für Deine Gesundheit und die Umwelt ist“ hatte ich ja schon einige Schüssler-Salze erwähnt, die in Frage kommen. Ich werde in diesem Artikel noch weitere vorstellen.

Jetzt soll es aber um den wichtigsten Helfer gehen: die Nummer 7, Magnesium Phosphoricum.

Aluminium ausleiten mit Schüssler: die Nr. 7

Es macht wenig Sinn, einfach auf gut Glück irgendwas zu konsumieren. Auch Schüssler-Salze wollen individuell eingesetzt werden. Es folgt daher ein umfassender Überblick über die wesentlichen Aspekte der ganzen Thematik.

Magnesium und Aluminium – ein tiefer Zusammenhang

„Nur die Zelle kann krank werden – die Zelle als kleinste funktionsfähige Einheit des menschlichen Körpers. Jedes Leiden beruht nur auf einer Störung in den Zellen.“
(Rudolf Virchow, 1821 – 1902, Professor für Pathologie an der Charité in Berlin)

Es gibt verschiedene Methoden zur Ausleitung von Aluminium. Magnesium nimmt dabei mit gutem Grund eine zentrale Stellung ein.

Beim Entgiften von Aluminium benötigt der Körper große Mengen Magnesium, doch mehr noch: Studien haben gezeigt, dass ausreichend mit Magnesium versorgte Zellen Aluminium gar nicht erst eindringen lassen!

Eine Zelle, die sich also schön wohlig mit Magnesium vollfuttern durfte, ist eine aluminiumfreie Zelle.

Da hilft das Schüssler-Salz Nr. 7, Magnesium Phosphoricum. Wichtig zu verstehen: das Mittel wirkt homöopathisch, also „nur“ auf der energetischen Ebene. Magnesium ist in so geringer Dosierung enthalten, dass ein bestehender Mangel damit nicht ausgeglichen werden kann. Das Mittel gibt dem Körper jedoch eine Information, einen Impuls, damit er Magnesium wieder besser aufnehmen kann. Das hilft, einen Mangel auf tiefster Ebene zu heilen. Zusätzlich braucht es aber Magnesium aus der Nahrung. Und falls bereits ein Mangel besteht, macht Nahrungsergänzung auf jeden Fall Sinn.

Bin ich anfällig für Magnesium-Mangel? Bekannte und weniger bekannte Risikofaktoren

 Übersäuerung des Körpers durch ungesunde Lebensweise

Alles was den Körper übersäuert, entzieht dem Körper basische Mineralstoffe, also auch Magnesium.

Dazu zählen vor allem Fertiggerichte, Weißmehl und Zucker, aber auch zu viel Fleisch und Milchprodukte.

Desweiteren die üblichen Alltagsdrogen wie Alkohol, Rauchen und Koffein. Insbesondere der Rotwein ist als Magnesiumräuber verrufen. Das soll am enthaltenen Schwefel liegen. Der enthaltene Alkohol entwässert den Körper in jedem Fall und spült so Magnesium aus dem Körper.

Raffiniertes Speisesalz ist gleich zu setzten mit Natriumchlorid. Eine Verbindung von Natrium und Chlor, sonst nichts. Im Gegensatz dazu enthält natürliches Meersalz noch geringe Mengen von Magnesium und vielen weiteren wertvollen Spurenelemente. Auf jeden Fall die bessere Wahl!

Saurer Regen, ausgelaugte Böden, überzüchtete Pflanzen, Massentierhaltung: alle diese Faktoren führen dazu, dass unsere Lebensmittel heute weniger Magnesium enthalten. Studien zeigen, dass sich die Magnesiumaufnahme aus der Nahrung in den letzten hundert Jahren halbiert hat (2.Nationale Verzehrstudie der DGE, 2008). Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) geht davon aus, dass ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland nicht genügend Magnesium mit der Nahrung aufnehmen.

ausgelaugte Böden bringen magnesiumarme Lebensmittel hervor

Magnesium ist ein essentieller Mineralstoff, dass heißt: unser Körper kann ihn nicht selber herstellen. Wir müssen ihn mit der Nahrung zuführen. Eine gesunde, basische Ernährung mit Vollkornprodukten, Nüssen, tiefgrünen Blattsalaten, Gemüse und Obst wäre eine gute Grundlage dafür.

Stress

Wie viele von uns fristen ihr Dasein im alltäglichen Hamsterrad? Doch auch anhaltender Stress übersäuert den Körper.

Magnesium-Mangel stresst unsDies kann zu folgendem Teufelskreis führen: unter Stress wird vermehrt Adrenalin ausgeschüttet. Adrenalin wiederum führt zu erhöhter Ausscheidung des Anti-Stress-Minerals Magnesium. Haben wir erst einmal einen Magnesium-Mangel, wähnt sich der Körper im Dauerstress und wir kommen nicht mehr zu Ruhe. Voll gemein!

Weitere Faktoren für erhöhtem Magnesiumbedarf

  • Jugend und Alter
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwitzen: körperliche Arbeit, Sauna & Sport
  • Hungern, Fasten, Diäten
  • Bestimmte Erkrankungen (Durchfall und Erbrechen, Erkrankungen des Darms und der Nieren, Diabetes, hormonelle Störungen)
  • Bestimmte Medikamente (insbesondere Protonenpumpenhemmer,
    Entwässerungstabletten, Kortison, Antibiotika, Abführmittel, alles was in
    Hormonhaushalt eingreift wie die Anti-Baby-Pille, einige Chemotherapeutika und Immunsupressiva )

Bei Krankheiten und der Einnahme von Medikamenten ist die Einnahme von Magnesium unbedingt mit dem Arzt abzusprechen. Es gibt vielfältige Wechselwirkungen.

Einen weiteren fiesen Teufelskreislauf gibt es auch mit Abführmitteln: diese führen zu Magnesiummangel und dieser wiederum lässt die Verdauung noch mehr erschlaffen. Hier kann Magnesium schnell Heilung bringen.

Last, not least: Ein wenig bekannter Risikofaktor

Wo wir schon bei Teufelskreisen sind – ein bestehender Vitamin-D-Mangel kann einen Magnesium-Mangel verstärken und umgekehrt. Problematisch gerade im Winter, wenn unser Körper mangels Sonnenlicht nicht mehr selbst Vitamin D herstellen kann.

Habe ich Magnesium-Mangel? Warnzeichen, die Dir Dein Körper schickt

Leider gibt es, was das Magnesium betrifft, keine zuverlässigen schulmedizinischen Diagnoseverfahren. Denn: nur 1% des Magnesiums befindet sich im Blut. Um den Magnesiumspiegel konstant zu halten, greift der Körper auf seine Speicher zurück, zum Beispiel in den Knochen. So wird mit den Jahren eine Osteoporose immer wahrscheinlicher. Bis sich ein Magnesium-Mangel im Blut nachweisen lässt, ist er bereits sehr fortgeschritten.

Also lässt sich nur indirekt darauf schließen. Risikofaktoren und gegebenfalls schon auftretende Symptome geben Aufschluss. Ein fähiger schulmedizinischer oder alternativmedizinischer Therapeut hilft im Zweifelsfalle dabei. Ich habe gute Erfahrungen beim Heilpraktiker gemacht.

Die möglichen Symptome sind vielfältig, denn Magnesium ist zusammen mit 300 Enzymen an unzähligen Körperfunktionen beteiligt. 99 % des Magnesium befindet sich im inneren der Zellen, davon 60 % in den Knochenzellen. Das bedeutet, es ist wichtig für den Aufbau von Zähnen und Knochen.

Auch für den Aufbau von körpereigenen Eiweissen (einschließlich der DNA) und Hormonen brauchen wir es.

Magnesium ist wichtig beim Aufbau der DNA

Es geht nichts ohne Magnesium, rein gar nichts.

Zentral ist aber die Rolle von Magnesium als Muskel- und Nervenmineral. Es ist der Gegenspieler von Kalzium. Gemeinsam mit diesem regelt es die Weiterleitung von Nervenimpulsen. In Bezug auf die Muskeln sorgt es dafür, dass ein Muskel sich wieder entspannen kann. Das betrifft nicht allein unsere Skelettmuskulatur. Sondern auch unseren großen Hohlmuskel: das Herz samt Blutgefäßsystem. Außerdem die Gebährmutter, Verdauungssystem und die Harnblase.

Schon können wir viele mögliche Mangel-Symptome herleiten:
  • die berüchtigten Wadenkrämpfe als allgemein bekanntes Mangelsymptom
  • aber auch Krämpfe jeden anderen Muskels (besonders Füße, Kiefermuskulatur, Augenzucken)
  • Rückenschmerzen, Verspannungen des Hals-Nacken-Bereich
  • Restless-Leg-Syndrom (unwillkürliches Zucken der Beine des Nachts)
  • Erkrankungen von Herz und Kreislauf: besonders Herzrhytmusstörungen, aber auch Angina pectoris (Verkrampfung der Herzkranzgefäße mit Luftnot) bis hin zu Herzinfarkt, Arteriosklerose, Bluthochdruck, Schlaganfälle
  • Menstruationskrämpfe, PMS
  • Bronchialkrämpfe, Asthma-Anfälle
  • Verstopfungen, aber auch Bauchkrämpfe, Übelkeit, Apetitlosigkeit
  • Kopfschmerzen, besonders Migräne

Es versteht sich von selbst, dass ein Magnesium-Mangel nicht alle oben genannten Symptome hervorrufen wird bzw., dass nicht alle oben genannten Symptome immer einen Magnesium-Mangel als Ursache haben, schon gar nicht als einzige.

Ohne Magnesium kann weder der Körper, noch der Geist zur Ruhe kommen!

Seine Rolle bei der Weiterleitung von Nervenimpulsen erklärt weitere mögliche Symptome:
  • kalte Hände und Füße
  • Taubheitsgefühle und Kribbeln in Armen und Beinen
  • Schlafstörungen, aber auch erhöhtes Schlafbedürfnis
  • innere Unruhe, Reizbarkeit, bei Kindern: Hyperaktivität
  • erhöhte Schmerzempfindlichkeit
  • Depressionen, Angstzustände
  • Verwirrtheit, mangelnde Konzentration, Benommenheit, Schwindel
    Geräuschempfindlichkeit und Tinnitus

Neben seiner Rolle als Muskel- und Nervenmineral ist Magnesium auch maßgeblich bei der Energiegewinnung. Es ist wie der entscheidende Funke, der unseren Treibstoff -das sogenannte ATP- aktiviert.

Ein Magnesium-Mangel führt also zu:
  • Müdigkeit, Energielosigkeit und Schwäche
  • bis hin zu CFS, dem chronischen Erschöpfungssyndrom

Seien zuletzt noch eine Verstärkung allergischer Symptome und ein möglicher Zusammenhang zu Alzheimer und der Parkinson-Krankheit erwähnt.

Wie ernähre ich mich magnesiumreich?

Wie schon erwähnt: eine basenüberschüssige Ernährung macht Sinn. Allein dieses Thema könnte ganze Bücher füllen, darum hier nur die Mega-Kurzfassung!

Meiden: Fertiggerichte, Weissmehl, Zucker, Alkohol, Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte

Essen: Gemüse, Obst, Küchen- und Wildkräuter, Salate, Pilze, Nüsse, Sprossen, Getreide, Pseudogetreide (Amaranth, Quinoa, Buchweizen), Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Sojaprodukte in Bioqualität

 

Die Dosis macht das Gift! Je weniger Lebensmittel der Kategorie „Meiden“ Du zu Dir nimmst, desto besser. Doch ich werde hier niemanden sein Gläschen Rotwein vergönnen.

Hier noch eine Liste der besten Magnesiumquellen:

Getreide: Weizenkeime, Hirse, Braunhirse, Hafer, Dinkel, Vollkornreis, Mais, Buchweizen
Pseudogetreide: Amaranth und Quinoa
Nüsse und Saaten: Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Mandeln, Sesam
Hülsenfrüchte: Bohnen, Erbsen, Linsen, Sojabohnen
Gemüse und Salate: Mangold, Spinat, Avocado, Kartoffeln, Sauerkraut, Brokkoli
Kräuter und Gewürze: Basilikum, Majoran und Salbei, Ingwer, Kurkuma

Powerfrühstück vegan, lecker und gesundEin Rezept für ein extrem magnesiumreiches Frühstück findest Du hier: Mein neues Powerfrühstück aus nur drei Zutaten. Vegan, lecker und gesund

Dieses Frühstück ist auch perfekt zur Entgiftung. Zwar lässt eine magnesiumsatte Zelle kein Aluminium eindringen. Doch wenn der Körper schon belastet ist, lautet die Powerformel zum Ausleiten von Aluminium: Magnesium plus Apfelsäure. Die beste Quelle für Apfelsäure sind Äpfel – z.B. Apfelessig ist wesentlich weniger effektiv.

Ein paar Tips für die magnesiumreiche Ernährung sind auch noch in meinem Artikel „Aluminium ausleiten!“ versteckt.

Die köstliche Magnesiumquelle Nr 1

Gute Neuigkeiten für alle Genießer! Schokolade ist äußerst gesund!

Schokolade enthält haufenweise Antioxidantien, Spuren- und Mengenelemente (z. B. Eisen). Schokolade lässt uns warm, satt und glücklich fühlen. Und sie ist die vielleicht die beste Magnesiumquelle der Welt.

Falls Du jetzt begeistert zu einer Tafel Milka greifen möchtest – leider muss ich Dich da enttäuschen. Die Rede ist nicht von herkömmlichen Schokoladen. Die enthalten leider Milch und Zucker und sind hochverarbeitet. Das macht den gesundheitlichen Nutzen hinfällig.

Nein, die Rede ist von Schokolade in ihrer reinsten Form – roh, unverarbeitet, ohne Zusätze.

Wie das schmeckt? Völlig anders als die übliche Tafel Milchschokolade. Manche finden es auf Anhieb lecker. Für die meisten ungeübten Genießer gilt wohl erst mal: etwas gewöhnungsbedürftig und bitter.

Ich konnte mich zuerst nicht so recht mit dem Geschmack anfreunden. Doch dann habe ich einen Trick gefunden.

Ich stelle mir einen Teller mit rohen Kakaonibs, Nüssen, Rosinen, Äpfeln und Bananen, vielleicht auch Datteln und Feigen zusammen. Zusammen kombiniert ist das sehr lecker und viel süßer. Es lassen sich immer wieder neue Kombinationen finden.


Kakaonibs, Fairtrade und Bio: die beste MagnesiumquelleRohe Schokolade im Bioladen hat stolze Preise um die 4 bis 5 Euro pro Tafel. Unter solchen Umständen lohnen sich Großmengen aus dem Internet. Nachdem ich mir sicher war, das ich sie in meine alltägliche Ernährung einbauen will, habe ich mir ein Kilo Kakaonibs geholt: Hier Kakaonibs in Bioqualität und Fair Trade bestellen


Außerdem spiele ich meine Gier gegen meine Faulheit aus. Ich würde mir niemals verbieten, Süßigkeiten oder „richtige“ Schokolade zu essen. Gegen Verbote und Regeln rebelliere ich nämlich grundsätzlich, auch meine eigenen. Doch ich sorge dafür, dass ich einen ausreichenden Vorrat an Rohkostschokolade, Nüssen und Äpfeln zu Hause habe, dafür keine Süßigkeiten. Meistens ist es dann viiiel zu anstrengend, das Haus zu verlassen, um einkaufen zu gehen…

Mandeln - auch eine hervorragende Magnesiumquelle

Mandeln – auch eine hervorragende Magnesiumquelle

Roh-Schokolade: das Buch zum Superfood Buchtipp: „Roh-Schokolade. Superfood und Aphrodisiakum“

Wissenswertes rund um rohe Schokolade mit zahlreichen rohköstlichen Rezepten von Schoko-Eis bis Gewürz-Pralinen. Für fortgeschrittene Genießer.

 

Aluminium ausleiten mit Schüssler-Salz Nr 7 – Magnesium phosporicum

Nun wo die grobstoffliche Versorgung des Körpers sichergestellt ist, zurück zum eigentlichen Thema diesen Artikels – wie wir einen Magnesium-Mangel auf einer tiefen Ebene heilen können und mit Hilfe der Schüssler-Salze Aluminium ausleiten können.

Magnesium-Phosphoricum gibt dem Körper Impulse, Magnesium aus der Nahrung besser aufzunehmen und kann so Magnesium-Mangel auf einer tieferen Ebene und langfristig heilen.

Und wie gesagt, eine magnesiumsatte Zelle ist eine aluminiumfreie Zelle.

Es ist und bleibt eine Glaubensfrage. Nicht jeder vertraut auf homöopathische Mittel. Ich vertraue auf meine positiven Erfahrungen damit und die meiner Mitmenschen.

Also.

Nach allem gesagtem überrascht es wohl kaum, dass die Nr. 7 auch als „Muskel- und Nerven-Salz“ bekannt ist. Sie wird bei allen oben genannten Symptomen empfohlen, insbesondere bei Krämpfen und Schmerzzuständen. Auch ein Heisshunger auf Schokolade kann auf Magnesium-Mangel und damit Bedarf für die Nr. 7 hinweisen!

Bei akuten Schlafstörungen und Schmerzzuständen, z.B. bei Menstruationskrämpfen kommt die Nr. 7 gerne als „Heisse Sieben“ zum Einsatz: dazu 10 Tabletten in 1/8 Liter kurz aufgekochten Wasser auflösen. Schluckweise trinken.

Ich setze einen gewissen Menschenverstand bei meine Lesern voraus… also bitte… wenn der Herzinfarkt naht, den Notarzt rufen statt Schüssler-Salze futtern…

Bei der Verordnung von Schüssler-Salzen wenden geschulte Therapeuten gerne auch die sogenannte Anlitz-Diagnostik an:

  • rote Backen, die nicht heiß sind
  • Neigung zu „hektischen Flecken“
  • ansonsten blasse Haut
  • Zuckungen von Mundwinkeln und Augenlidern
Psychische Dimension:

Es heißt, ein Mensch, der im Einklang mit diesem Schüssler-Salz steht, hat folgende Einstellung: „Ich bin zufrieden, so wie ich bin und schätze meine Talente, Vorzüge und Fähigkeiten.“

Bei einer Mangelsituation prägen Nervosität, Hektik und innere Unruhe die Lebensweise: Durch Druck von „Außen“ kommt es zu Unsicherheit, Versagensängsten und Schamgefühlen, die einem „die Röte“ ins Gesicht treiben. Missstimmung und Kopflosigkeit vervollständigen das eigene schlechte Bild von sich selbst.

Magnesium phosphoricum verringert die emotionale Überreizung und sorgt dafür, dass Platz für die Wertschätzung der eigenen Fähigkeiten entsteht und gibt zudem Kraft sich von den Erwartungen seiner Mitmenschen zu befreien.

Magnesium Phosphoricum ist das Schüssler-Salz erster Wahl, um Aluminium auszuleiten

Insbesondere, wenn die Lebensumstände einen Mangel begünstigen oder sogar schon Symptome bestehen.

Dosierung: ich habe mit der üblichen Dosierung von 3x täglich 2 Tabletten angefangen. Besonders gut wird dieses Schüssler-Salz früh morgens oder spät abends aufgenommen. Die Dosis sollte nach 1-2 Wochen gesenkt werden und schließlich ausgeschlichen werden. Nachdem das erste Gläschen von 80 Tabletten verbraucht wurde, kann eine neue Entscheidung getroffen werden, ob der Erfolg schon eingetreten ist oder eine erneute Einnahme sinnvoll ist.

Hier Magnesium phosphoricum bestellen

Natürlich macht das nur Sinn im Zusammenhang mit weiteren Schritten.  Magnesiumreiche Lebensmittel plus Apfelsäure wäre ein erster Schritt. Weitere Möglichkeiten in meinem Artikel „Aluminium ausleiten!“

Weitere Schüssler-Salze, die eine Ausleitung von Aluminium unterstützen

Je nach persönlicher Situation können weitere Schüssler-Salze hilfreich sein.

Der Körper verbraucht zur Entgiftung von Aluminium viel Silizium, Zink und Selen.

Entsprechende Salze wären:

  • Silicea, die Nr. 11
  • Zincum Chloratum, die Nr. 21
  • Selenium, die Nr. 26

Außerdem besetzt Aluminium die selben Speichereiweisse (nämlich Ferritin) wie Eisen. Somit liegt bei Aluminiumbelastung oft auch Eisenmangel vor. Vielleicht liegt hierin sogar eine tiefere Ursache für einen wiederkehrenden Eisenmangel.

In diesem Falle hilft:

  • Ferrum Phosphoricum, die Nr. 3

Und natürlich die Heilpflanze erster Wahl bei Eisenmangel, die Brennessel.

Eine weitere Option, um Aluminium auszuleiten: 

  • Kalium Aluminium sulfuricum, die Nr. 20

Sie hilft, belastende Stoffe auszuleiten. Sollte aber mit anderen ausleitenden Salzen kombiniert werden, z.B. der Nr. 10 (Natrium Sulfuricum).

In jedem Falle gilt es, die Charakteristik der einzelnen Salze mit der eigenen Situation zu vergleichen.

Ich schreibe gerne mehr über die genannten Salze. Wenn Interesse besteht – schreibt mir!

Transdermales Magnesium – eine neue Geschäftsmasche?

Nur ein Drittel des Magnesiums, welches wir mit der Nahrung aufnehmen, wird im Dünndarm resorbiert. Der Großteil wird ungenutzt ausgeschieden.

Aus diesem Grund wird derzeit „transdermales Magnesium“ – also die Aufnahme über die Haut – stark propagiert. Angeblich nimmt der Köper so 100 Prozent des Magnesiums auf.

Böse Zungen behaupten, die Haut könne gar kein Magnesium aufnehmen und dieser Mythos würde nur von Menschen verbreitet, die Bücher und Produkte in Bezug auf transdermales Magnesium vertreiben.

Solchen Aussagen stehe ich skeptisch gegenüber. Insbesondere, wenn die Behaupter solcher Behauptungen selbst wiederum Magnesiumprodukte vertreiben, nur halt nicht-transdermale.

Ich kann dazu nur sagen: meine Schwester hat sich mit transdermalen Magnesium von einem Restless-Leg-Syndrom heilen können. Wer heilt, hat Recht. Im Zweifelsfalle ausprobieren. Denn ein 50g Tütchen Magnesiumchlorid aus der Apotheke kostet nur wenige Euro. Anwendung: Die Dosierung muss individuell herausgefunden werden. 1 TL in einem halbes Glas Wasser auflösen, vor dem Schlafengehen auf den Beinen auftragen. Wenn die Haut juckt, dann war es zu kräftig dosiert: Mischung verdünnen, bis es passt.

Bei durch Magnesium-Mangel bedingten Schlafstörungen sind Magnesium-Vollbäder eine Wohltat. Man schläft danach wie ein Baby. Für ein Bad braucht es 100-200g bzw. ein bis zwei Tassen. Ein Fußbad mit 50g tut auch schon gut.

Wenn erfolgreich getestet, lohnen sich Großpackungen aus dem Online-Handel.

Buch: MagnesiumBuchempfehlung: Das Buch zum Hype 😉

„Magnesiumöl. Das Wundermineral einfach und effektiv über die Haut aufnehmen.“

Der Gratisschub Magnesium aus der Natur: magnesiumreiche Wildkräutern

Ich werde aber niemals müde werden zu erwähnen, dass hier niemand Geld ausgeben braucht, der das nicht kann oder möchte. Die Natur gibt uns alles, was wir brauchen, und das kostenlos.

Top-Magnesiumquelle BrennesselÜber die Top-Magnesium-Quelle Brennessel habe ich ja bereits geschrieben:

An alle erschöpften, müden Krieger: Die Brennnessel möchte Dein Freund sein!

Vogelmiere: viel Magnesium und Vitamin CVogelmiere ist besonders köstlich im Salat und enthält zudem viel Vitamin C, welches der Körper ebenfalls in größeren Mengen braucht, um Aluminium auszuleiten.

 

 

Giersch: Magnesium, viele weitere Mineralstoffe und Eiweiß Auch Giersch ist reich an Magnesium, außerdem vielen weiteren Mineralstoffen und Eiweiss. Er schmeckt fein als Salat und als Wildgemüse.

 

 

Weniger bekannte magnesiumreiche Wildkräuter sind: das Franzosenkraut (Knopfkraut), Bärenklau, Guter Heinrich, Huflattich, Schlangenknöterich, wilde Malve und der weisse Gänsefuß.

Menschen, die lieber Geld als Zeit ausgeben möchten, um sich optimal mit Magnesium zu versorgen, können auf Nahrungsergänzung zurückgreifen.

Kann ich mir mit Magnesium-Nahrungsergänzung schaden?

Zu viel Magnesium ist im Prinzip nicht möglich. Einen Überschuss an Magnesium scheidet der Körper einfach wieder aus. Eine Ausnahme liegt bei bestimmten Nierenkrankheiten vor, daher: im Zweifelsfalle den Arzt fragen!

Auf eine Überdosis reagiert der Körper allenfalls mit Durchfall. Unangenehm genug.

Viel diskutiert wird auch die Frage, in welcher Form Magnesium am besten aufgenommen wird. Es gibt Magnesiumcitrat, Magnesiumcarbonat und viele weitere.

Das die Form egal ist, ist Quatsch. Da brauchen wir nur das Magensiumsulfat betrachten, auch besser bekannt als Bittersalz. Ein beliebtes Abführmittel. Prima für die Darmreinigung, aber dem Körper damit Magnesium zuführen – Fehlanzeige.

Welche Form von Magnesium ist also am besten für den Körper verwertbar?

Leider streiten sich die Gelehrten da. Die Beweislage ist derzeit uneindeutig.

Schon allein aus diesem Grund plädiere ich dafür, keine isolierten Einzelstoffe zu sich zu nehmen. Sondern ganzheitliche Nahrungsergänzung: Algen, Wildkräuterextrakte, Superfoods.  Das ist Nahrung in ihrem ursprünglichsten Sinne.

Denn gute Nahrungsergänzung wirkt synergetisch.

Synergetik, das bedeutet: das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

Es genügt eben nicht, isolierte Stoffe in sich hineinzuschütten, wie der Mechaniker Treibstoff in eine Maschine. Die ganze Komplexität unseres Körpers ist ein Mysterium, das wir mit unseren wissenschaftlichen Methoden wahrscheinlich noch gar nicht erfasst haben.

In Bezug auf Magnesium wissen wir zum Beispiel, dass es keinen Sinn macht, sich Magnesium zuzuführen, wenn ein Vitamin-D-Mangel vorliegt. Denn dann kann das Magnesium kaum aufgenommen werden. Wer weiss, welche weiteren Zusammenhänge wir in Zukunft entdecken werden. Wir brauchen das ganze Spektrum an Spuren- und Mengenelementen, Vitaminen und Antioxidantien, erforschten und unerforschten sekundären Pflanzenstoffen um gesund zu bleiben.

Noch ein Beispiel: Magnesium ist der natürliche Gegenspieler von Kalzium. Daher dürfen beide nicht gleichzeitig gegeben werden, sie würden sich in der Wirkung sonst schlichtweg aufheben. Als Bestandteil natürlicher hochwertiger Nahrung werden die beiden aber zeitlich versetzt ins Blut abgegeben und stören sich nicht.

Es braucht also ursprüngliche Nahrung. Selbstgesammelt Wildkräuter oder eben ganzheitliche Nahrungsergänzung.

 

Pack B von RinganaIch empfehle Pack B von RINGANA. Damit deckst Du nicht nur 70% Deines täglichen Magnesiumbedarfs. Sondern hast auch eine gute Rundumversorgung mit diversen Vitaminen, basischen Mineralstoffen und Spurenelementen. Inhaltsstoffe sind Chlorella und Spirulina, Weizen- und Gerstengras, gekeimte Quinoa, Brennessel und viele andere hochwertige Zutaten. Einziger Nachteil: es schmeckt nach dem, was drin ist – 100 Prozent Natur.

 

Pack E von Ringana

 

Leckerer ist das Pack E – vegetarische Proteine aus Erbsen und Vollkornreis für mehr Leistungsfähigkeit. Außerdem gereimter Buchweizen und Quinoa und weitere wohltuende Zutaten. Schmeckt besonders gut als Shake mit Bananen als kraftspendende Zwischenmahlzeit.

 

Für Menschen, die von sich wissen, dass sie nichts runterkriegen, was ihnen nicht schmeckt, empfehle ich Lithothanium Calcareum in Kapselform. Das ist eine fossile Rotalge. Diese uralte Mikroalge hat die erstaunliche Fähigkeit, zahlreiche Spuren- und Mengenelemente in sich zu konzentrieren. Diese sind auch noch optimal bioverfügbar, also verwertbar für den menschlichen Körper: Kalizium, Eisen, Selen, Jod, Chrom, Kupfer, Kobalt, Zink… vielfältige Vitalstoffe, die erst im Zusammenspiel ihre wohltuende Wirkung optimal entfalten.

Verschiedene Caps von RINGANA enthalten – neben anderen intelligent aufeinander abgestimmten Wirkstoffen – diese wunderbare Alge:

Caps Hydro von Ringana

Caps Hydro: unterstützend für Niere und Blase
Caps Immu: für ein starkes Immunsystem
Caps Sun: Antioxidantien für Sonnenanbeter und Raucher
Caps Moodoo: stimmungsaufhellend
Caps Move: für starke Knochen und Gelenke
Caps Pump: für ein gesundes Herz und Blutgefäße

 

 

Symptome wie Wadenkrämpfe und Konzentrationsschwäche können sich bei Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln schon innerhalb weniger Tage bessern.

Bis sich die Magensiumspeicher wieder gefüllt haben, braucht es jedoch Geduld, sonst ist die Verbesserung nicht von langer Dauer. Die Kur sollten mindestens sechs Wochen, besser wären 3 Monate durchgeführt werden. Für eine optimale Verwertung empfehle ich zusätzlich Schüsslersalze einzunehmen. Wenn die Darmflora angegriffen ist – auf jeden Fall, wenn Antibiotika eingenommen wurden!- muss diese aufgebaut werden. Sonst ist der Körper gar nicht dazu in der Lage, all die wertvollen Inhaltsstoffe aufzunehmen. Wäre schade drum. Für eine Darmsanierung gibt es viele Wege. Ich empfehle einen unkomplizierten und sanften Weg: eine 3-Monats-Kur mit RINGANA Pack C .

Noch Fragen?

Ich bin ausgebildete ganzheitliche Ernährungsberaterin, daher stellt mir gerne eure Fragen in den Kommentaren!

Weiterlesen / Quellen:

Schüssler-Salze:
www.naturheilpraxis-am-wald.de
www.schuessler-salze-portal.de
www.cysticus.de

Magnesium:
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.
Gesellschaft für Biofaktoren e.V.: Vitamin D und Magnesium
Gesellschaft für Magnesium-Forschung e.V.
Wikipedia: Magnesium
www.magnesium-ratgeber.de
Zentrum der Gesundheit
www.magnesium-wissen.info

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